Andacht – 1.Korinther 15,19 - 28 – Der letzte, der vernichtet wird, ist der Tod!
Liebe Leserinnen und liebe Leser, nun in der Zeit der Corona-Pandemie haben wir jetzt gelernt einander Rücksicht zu nehmen und ein Stück Abstand zu halten. Dennoch ist das manchmal beim Einkauf im Supermarkt nicht einfach, wenn man in einer Schlange von vollen Einkaufwagen steht und besonders viel Geduld braucht.
Andacht – 2.Korinther 5,19 - 21 – Versöhnung mit Gott!
Liebe Leserinnen, liebe Leser, Liebe Leserinnen, liebe Leser, An Karfreitag stirbt der Herr der Christen. Der Sohn des lebendigen Gottes wird hingerichtet. Am blutigen Holz des Kreuzes lässt er sein Leben. Warum? Weil der lebendige Gott und sein Sohn uns lieben. Jesus Christus starb für dich und für mich. Dieses Ereignis ist grausam. Wer sich da hinein vertieft, dem muss traurig zumute werden, dem muss es das Herz fast zerreißen. Unter dem Kreuz des Herrn gibt es wohl nur das eine Entsetzen. Wir hören seine Stimme: "Mich dürstet!" Sein gequälter Schrei dringt durch und durch: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen. Wir müssen sein Leiden mit ansehen. Es riecht nach Blut und Schweiß, nach Qualen und Schmerzen. Wer erträgt den Anblick des gemarterten Körpers? Wer fasst die ungeheuerliche Botschaft: "Dieser war Gottes geliebter Sohn"?
Das geistliche Wort zum Wochenende …. auch wenn wir keinen Gottesdienst feiern:
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, Ostern wird in diesem Jahr anders. Das wissen wir nun spätestens seit dieser Woche, wenn nun das Kontaktverbot bis nach Ostern verlängert ist. Wir haben zu Ostern keine Gottesdienste, wenigstens nicht in den bisherigen Formen. Aber Ostern fällt nicht aus, sondern mit diesem Sonntag sind wir wieder auf dem Weg mit Jesus hin zum Kreuz. Wir sind mit ihm auf dem Weg vom „Hosianna dem Sohn David“ am Palmsonntag hin zu dem „Kreuzige ihn“ am Karfreitag.
Wir laden ein, in dieser besonderen Zeit eine Kerze anzuzünden oder ein Gebet zu sprechen oder seine Sorgen vor Gott zu bringen in der Ruhe der Kirche.
Da wir in unseren Kirchen
über die Passions- und Osterzeit kein Abendmahl feiern können, möchte ich Sie
einladen, dass wir jeder allein und doch gemeinsam das Agape-Mahl feiern. Wir
machen das mit einer Software mit Namen Zoom. Das ist am PC oder Laptop (Voraussetzung
ein Internetanschluss und eine Webcam), am Smartphone und am guten alten
Telefon möglich. Es wäre schön, wenn Sie für sich Brot und Wein bzw.
Traubensaft in einem Becher bereithielten.
Das geistliche Wort zum Wochenende …. auch wenn wir keinen Gottesdienst feiern:
Liebe Leserinnen und Leser,
„Was kommt nach dem Tod?“ Es ist die Frage,
die viele Menschen und auch wir immer stellen. Besonders wenn wir am Grab eines
geliebten Menschen stehen oder selbst schwere Lebenskrisen durchmachen. Sicher
könnten wir mit dem Hinweis auf Karfreitag und Ostern schnell eine Antwort
geben.
Bis 02. Mai 2020 keine Gottesdienste in den Gemeinden
Im Kirchenkreis Altenburger Land sind auf Grund verschiedener Erlasse bezüglich der Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl durch die Landesregierung Thüringen bzw. das Landratsamt Altenburger Land erst einmal alle evangelischen Gottesdienste, Veranstaltungen, Chöre, Konzerte, Kinderstunden, Christenlehre, Seminare usw. bis zum 02.05.2020 ausgesetzt.
Die nicht gehaltenen Predigt zu Lukas 9,57–62 am Sonntag Okuli 2020
Nachfolge – Was ist mir der Glaube wert?
Gnade sei euch und Friede von Gott unserem Vater und
unserem Herrn und Heiland Jesus Christus. Amen
Liebe Gemeinde,
Nachfolge - Was ist mir der Glaube wert?
heute morgen stehen mir Menschen vor Augen, die nicht
mehr unter uns sind, die aber als Christen ihren Glauben ganz bewusst in der
Nachfolge für ihren Herrn Jesus Christus gelebt haben. Bei mir sind es zum
Beispiel meine Eltern, aber auch einige Leute aus der Gemeinde, in der ich groß
geworden bin. Auch welche, die mich in der christlichen Jugendarbeit geprägt
haben. Menschen, die ganz bewusst und bekennerhaft ihrem Herrn Jesus Christus
nachgefolgt sind. Das war ja zu Zeiten der DDR auch manchmal nicht leicht. Mein
Vater hat immer gedacht, dass er in seinem Dorf als Christ verlacht würde, doch
dann hat ihn jemand einmal gesagt, als er das Dorf zu seiner Goldenen Hochzeit
eingeladen hat: „Wir haben dich immer bewundert.“
Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen
Knechte.
1.Kor 7,23 (L)
Vor ein paar Tagen habe ich mir über Youtube einen Vortrag von meinem Kollegen Pfarrer Rainer Schmidt über Inklusion angehört. Pfarrer Rainer Schmidt ist Dozent am Pädagogisch-Theologischen Institut Bonn, und freiberuflich Kabarettist, aber das besondere an ihm ist er hat keine Hände und auch sein rechtes Bein ist stark verkürzt, so dass er eine Orthoplastik benötigt.